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BEATSTEAKS - Boombox (2011)

Live sind die Beatsteaks aus Berlin schon lange Spitze, und mit ihrem sechsten Album haben Sie es nun endlich auch verdientermaßen in den Albumverkaufscharts ganz nach oben geschafft.

Beatsteaks_Boom_Box_CoverDabei war lange Zeit gar nicht klar, ob es überhaupt noch ein neues Album der Beatsteaks geben wird: vier Jahre sind seit dem letzten Album Limbo Messiah vergangen – die Bandmitglieder hatten zwischenzeitlich kaum Kontakt – jeder hat sich um seinen eigenen Kram gekümmert; um Frau, Kind, Familie - und immer wieder gabs Gerüchte um eine Auflösung.

Am Ende haben die fünf Berliner aber doch wieder zueinander gefunden, hatten Spaß an neuen Songs und das Ergebnis sind 11 neue Songs auf insgesamt 34 Minuten Länge. Produziert hat das Album – wieder mal Haus-und-Hof-Produzent Moses Schneider -  allerdings ist das Album diesmal im Proberaum der Beatsteaks entstanden und aufgenommen worden – daher kommt auch der Name Boombox.

Insgesamt könnt ihr euch auf ein Album freuen, auf dem die Beatsteaks noch offener und vielseitiger geworden sind: Von Ska- und Reaggae-Beats bis zum dreckigem Punkrock ist alles mit dabei – und die erste Single Milk&Honey erinnert vom Songwriting her sogar an Morrissey.
Die Songs sind diesmal nicht ganz so eingängig – beim ersten Hören war ich noch gar nicht begeistert – aber mit jedem weiteren Hördurchgang wächst die Begeisterung und das Album wird immer besser – so ähnlich wie damals Smack Smash.

Wie groß und wichtig die Beatsteaks mittlerweile sind, merkt man auch daran, dass sie letzte Woche auf der Eröffnungsgala bei der Berlinale spielen durften. Außerdem geht die Tour im Frühjahr auch weit über die Grenzen Deutschlands hinaus.

Neben Österreich und Schweiz stehen erstmals auch Gigs in Dänemark, Finnland, Frankreich, Holland, Belgien, Polen, Spanien und England auf dem Tourplan.

Die Konzerte in Deutschland sind schon fast alle restlos ausverkauft, unter anderem auch der Gig in der Sporthalle Hamburg am 22. März  - aber zum Glück gibt’s für euch ja noch weiteren Gelegenheiten, die Beatsteaks dieses Jahr live zu sehen.

Im Sommer stehen sie natürlich bei den großen Festivals auf der Bühne, neben Rock am Ring und Rock im Park zum Beispiel auch in Roskilde – und dann gibt’s auch noch zwei Open-Air-Shows am 10. Und 11. Juni in der Wuhlheide in Berlin – ist ein Freitag und Samstag – also wunderbar geeignet für einen Wochenendetrip nach Berlin.

Mehr unter http://www.beatsteaks.com

 


Reinhören .

 

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