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Unterrichtsprojekte    

Von der ’short-story’ zur ’mini-saga’: A ’creative writing project’ of form 7a from Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, Quickborn (15. Juni 2010)

img/saga.jpgWie erzählt man etwas Lustiges, Trauriges oder Spannendes mit nur 50 Wörtern? Ganz einfach, man schreibt eine Mini-Saga!

Eine Mini-Saga ist eine große Herausforderung, da man seine Ideen so auf das Wesentliche reduzieren muss, dass man mit 50 Wörtern eine ganz Geschichte erzählt. Jedes Wort muss sorgfältig ausgewählt werden, und wenn man es schafft, den Leser mit einem überraschenden Ende zum Denken anzuregen oder zum Lachen zu bringen, ist die gute Mini-Saga komplett.

Im Rahmen einer Englischunterrichtseinheit, die das kreative Schreiben  von kurzen Texten zum Ziel hatte und die Schreibkompetenz der SchülerInnen nachhaltig verbessern sollte, schrieben die Schüler/innen der Klasse 7a des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Quickborn viele gelungene Kurzgeschichten und Mini-Sagas zum Thema Science Fiction.

Anfang Juni kamen die Schüler und ihre Lehrerin Inke Läsecke dann für einen Vormittag ins Radio-Pinneberg-Studio, um mit Hilfe des Radio-Pinneberg-Teams aus den Texten eine Radiosendung zu machen. Die besten Mini-Sagas und Hintergrundinformationen zum Thema wurden in einem 60-minütigen Special  präsentiert. Außerdem äußern sich die SchülerInnen rückblickend in Interviews, wie ihnen das Schreiben von Science Fiction Mini-Sagas gefallen hat, welche Probleme es gab, und ob es ihnen bei der Verbesserung ihrer Schreibkompetenz von Nutzen war.

HIER  gibt es die gesamte Sendung als Download und zum Anhören.
Nach dem erfolgreichen Testlauf mit den Quickborner Schülern weitetet Radio Pinneberg sein Angebot nun offiziell aus. Alle Lehrer und Schulklassen, die ebenfalls eine Radiosendung produzieren wollen, können dabei ab sofort kostenlos die Hilfe des Radio-Pinneberg-Teams in Anspruch nehmen. Melden Sie sich einfach über unser Kontaktformular!
 
Radio-Special zum  Thema Obdachlosigkeit: fächerübergreifende Projekttage in Klasse 7 mit Hinz & Kunzt (25. Mai + 1. Juni  2010)

img/CIMG0859.JPGAm 25.5. und 1.6.2010 hat Radio Pinneberg ein Special der Klasse 7d der Johannes-Brahms-Schule zum Thema "Obdachlosigkeit und Wohnungslosigkeit" gesendet. Entstanden waren die Beiträge an insgesamt vier Projekttagen im Februar 2010. Am ersten Tag vermittelten die Lehrkräfte Jessica Roland und Sebastian Marcks den 21 Schülern die Grundlagen des Hörfunkjournalismus, bevor sie am zweiten Tag nach Hamburg fuhren, um die Bahnhofsmission und die Hinz und Kunzt-Redaktion zu besuchen sowie an einem Hinz und Kunzt-Stadtrundgang teilzunehmen. Das an diesem Tag aufgenommene Material wurde am dritten Tag geschnitten und die Moderationstexte geschrieben, ehe dann am letzten Tag die beiden Sendungen mit insgesamt 8 Beiträgen produziert wurden.

Im Mittelpunkt des ersten Teils steht das ebenso beliebte wie umstrittene Onlinespiele "Pennergame" und der vom Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt als Antwort darauf programmierte "Egoseller". Außerdem haben die Schüler einige Hinz&Kunzt-Mitarbeiter interviewt sowie mit mehreren Obdachlosen über ihre Lebenssituation und ihren Alltag gesprochen. Vorurteile über Obdachlose wurden in einer Passantenumfrage auf die Probe gestellt.

Im zweiten Teil dreht sich alles um Hinz&Künztler Fred, der nicht nur das Straßenmagazin verkauft, sondern auch Stadtrundgänge durch Hamburgs City anbietet und dabei alle Orte und Einrichtungen zeigt, die im Alltag der Obdachlosen eine Rolle spielen. Gesendet wurde ein Interview mit Fred sowie eine Reportage über den Stadtrundgang, den die Schüler mit Fred unternommen haben. Ein weiterer Schwerpunkt ist Hamburgs älteste Einrichtung für Obdachlose, die Bahnhofsmission, wo die Schüler Mitarbeiter Boris Schmidt interviewt haben.
Die Beiträge wurden beim Audio-Wettbewerbs „Wie klingt die Straße? – Miteinander hören!“ des Straßenmagazin Hinz&Kunzt und der Internetplattform AUDIYOU   mit dem Sonderpreis für Radioarbeit in der Schule ausgezeichnet und hier könnte ihr sie alle noch einmal anhören oder downloaden:

Umweltthemen bei Radio Pinneberg: Erdkundeprofil produziert Sendungen für den FOCUS-Schülerwettbewerb  (6. + 13. April 2010)

img/umwelt.jpgDer FOCUS-Schülerwettbewerb "Schule macht Zukunft" bietet seit vielen Jahren interessierten Schülern die Möglichkeit, anspruchsvolle Themen zu bearbeiten – und das sogar mit Aussicht auf attraktive Gewinne. Auch die Erdkundeprofilklasse 11c der Johannes-Brahms-Schule hat sich in diesem Jahr wieder daran beteiligt:

Vier Arbeitsgruppen haben im Seminarfach mit Erdkundelehrerin Monika Gundlach Themen zu Umwelt und regenerativer Energie erarbeitet. Sie haben sie sich mit Artenschutz und Artenvielfalt beschäftigt, sich gefragt, ob Gentechnik Fluch oder Segen ist, sich mit den Vor- und Nachteilen von Papierrecycling auseinandergesetzt und sich über Offshore-Windanlagen in Norddeutschland informiert.

Mit ihren Ergebnissen und Interviews haben die Elftklässler zwei Radio-Pinneberg-Sendungen produziert, die am 6. und 13. April 2010  “on air” gingen. Die Sendebeiträge wurden als Wettbewerbsbeiträge eingereicht und bereits von einem FOCUS-Gutachter beurteilt. Nun wartet die Erdkundeprofilklasse gespannt auf das Ergebnis des Wettbewerbs, das im Sommer bekannt gegeben wird.

Hier könnt Ihr euch die vier Beiträge noch einmal anhören:
Gentechnik - Fluch oder Segen
Papierrecycling 
Artenschutz und Artenvielfalt
Offshorewindanlagen




Historische Debatten nachgespielt: Geschichte Spezial auf Radio Pinneberg (23. Februar 2010)
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Die Arbeit mit schriftlichen Textquellen wurde in diesem Unterrichtsprojekt der Klasse 12d der Johannes-Brahms-Schule mit einer besonders motivierenden, handlungsorientierten Methode verknüpft: Die Schüler schlüpfen in die Rolle historischer Personen, um eine zeitgenössische Debatte zu führen, in der sie mithilfe der durch die Quellenarbeit erworbenen Kenntnisse möglichst authentisch interagieren sollten. 

"Die Intensität der Auseinandersetzung mit den historischen Positionen und Argumenten ist deutlich höher, wenn die Schüler die jeweilige Rolle spielen und am eigenen Leib spüren können, wie weit ihre Argumente in der Debatte tragfähig sind", erläutert Geschichtslehrer Sebastian Marcks das Konzept von Perspektivübernahme und Multiperspektivität im Planspiel.
Bereits im Januar wurde eine Reichstagsdebatte im Jahr 1885 zum Thema "Deutsche Kolonialpolitik" geführt.

Die Reichtstagsdebatte bereiteten die Schüler vor, indem sie entsprechenden Texte verschiedener Politiker und Wirtschaftsvertreter analysierten, um die Pro- und Contra-Argumente bezüglich einer deutschen Kolonialpolitik vergleichen zu können. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse konnten sie dann in die Rolle der (fiktiven) Reichtstagsabgeordneten schlüpfen.


Einige Wochen später übernahmen die Schüler die Rollen des deutschen Reichtskanzlers Theodor von Bethmann-Hollweg (Patrick Koslowski), des französischen Ministerpräsidenten René Viviani (Lennart Feix), des britischen Außenministers Sir Edward Grey (Daniel Buttjes) und des russischen Außenministers Sergej Dimitrijewitsch Sasonow (Alexander Scheddin).

Diese sind im August 1914 in der Talkshow "Anke Mill" zu Gast und debattieren dort die Frage "Wer hatte Schuld am Ausbruch des Ersten Weltkriegs?" Zur Vorbereitung analysierten die Schüler mehrere Reden, die der jeweilige Politiker vor dem Parlament seines Landes gehalten hatte. "Erst nach der Debatte wurde mir die Komplexität der Kriegsschuldfrage in allen Details deutlich", bestätigt der 18jährige Daniel Buttjes den Erfolg der Methode.

Hier gibt es die gesamte Sendung als Download und zum Anhören:
Geschichte-Spezial, Teil 1
Geschichte-Spezial, Teil 2
Und hier die einzelnen Debatten:
Reichstagsdebatte Kolonialismus
Wer hat Schuld am Ersten Weltkrieg?

 




21. Januar 1793: Live-Reportage von der Hinrichtung König Ludwigs XVI. (24.

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November 2009)

Stellen Sie sich vor, es hätte im 18. Jahrhundert schon moderne Massenmedien wie Radio, Fernsehen und Internet gegeben! Wie hätten diese über die Französische Revolution berichtet?

Anachronismen wurden bei diesem Unterrichtsprojekt in der Klasse 12d der Johannes-Brahms-Schule bewusst in  Kauf genommen, um die Schüler durch diese kreativ-handlungsorientierte Methode möglich intensiv und direkt mit dem Thema zu konfrontieren. Konventionelle Textarbeit mit Quellen und Sekundärliteratur war die Grundlage, auf der die Schüler ihre Ergebnisse zu einem eigenen Produkt konkretisierten, das die eigene Bewertung und historische Interpretation integrierte.

Drei Schülergruppen erstellen eine Tageszeitung, eine Gruppe produzierte eine TV-Sendung im "Brennpunkt"-Stil und die fünfte Gruppe erstellte ein Radiofeature, das am 24.11.2009 bei Radio Pinneberg ausgestrahlt wurde und HIER  zum Anhören und als Download bereitsteht.


Projektunterricht in Klasse 7: Jugendbuchvorstellungen mit  gestalteter Lesung (September November 2009)

Entstanden sind die sieben Beiträge in einem fächerübergreifenden  Projektkurs (Deutsch, Kunst, Medienkunde), den Deutschlehrer  Sebastian Marcks mit der Klasse 7b der Johannes-Brahms Schule im  zweiten Halbjahr 2008/09 durchgeführt hat.

Die Schüler haben nicht  nur den Inhalt des Buches zusammengefasst und den Autor vorgestellt;  darüber hinaus wurde jeweils ein Ausschnitt aus dem Buch vorgelesen,  mit Musik und Geräuschen untermalt sowie eine Rezension verfasst und  aufgenommen. "

Dadurch, dass die Schüler die Texte nicht nur  schreiben, sondern auch gestaltet sprechen, sind Anforderungsniveau  und Lernerfolg deutlich größer als wenn die Schüler nur eine  schriftliche Buchvorstellung verfassen", erklärt Marcks. "Besonders  die Verbindung mit Musik, Geräuschen und Soundeffekten erfordert eine  sehr intensive interpretatorische Auseinandersetzung mit dem Text.  Zudem werden auch kreativ-ästhetische Kompetenzen gefördert."

Da von  Anfang an allen bekannt war, dass die Buchvorstellung im Programm von  Radio Pinneberg ausgestrahlt werden sollen, waren die Schüler  deutlich mehr motiviert, als wenn die Ergebnisse nur vor der Klasse  präsentiert werden. "Es war absolut toll.
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So ein Projekt würde ich  jederzeit gern wieder machen", schwärmt dementsprechend der 12jährige  Brian Techert.

Alle Buchvorstellungen gibt es hier zum Anhören und als Dowload:

Patricia Mennen: Ich mach dich kalt
Stephanie Meyer: Twilight
Barbara Büchner: Wer einmal stiehlt
Gudrun Pausewang: Die letzen Kinder von Schewenborn
Morthon Rhue: Ghetto Kidz
Celia Rees: Hexenkind
Thomas Brink / Anja Kömmerling: Weiberalarm



Lyrik-Klassiker im BaRock-Style (1. September 2009)

Oden und Hymnen aus vergangenen Epochen sind Schülern oftmals schwer zugänglich -  sowohlimg/520px-Andreas_Gryphius_1.jpg aus sprachlichen als auch aus inhaltlichen Gründen. Der lebendige Gedichtvortrag ist dabei ein
Hilfsmittel, die Sinneinheiten für eine Zuhörerschaft verständlich zu strukturieren.

Anders als in Balladen und Liedern sind Reime, regelmäßige Rhythmen und gleichmäßige Strophenformen nicht vorauszusetzen. Um den Vortrag interessanter und verständlicher zu gestalten, hat Deutschlehrer Bernd Simon mit einer   10. Klasse der Johannes-Brahms-Schule Goethes Hymne "Prometheus" mit  Musik im Classic Rock-Stil vertont.

Außerdem wurde das bekannte Barock-Gedicht "Menschliches Elend" von  Andreas Gryphius als Rock'n'Roll-Nummer neu eingekleidet. Schüler reagieren auf die Inhalte dieses und vergleichbarer Sonette, die vor dem   Hintergrund der Katastrophe des Dreißigjährigen Krieges entstanden sind, häufig mit Ablehnung, weil   sie weit von ihren Lebensumständen entfernt scheinen.

Dem "memento mori"-Topos wurde deshalb ein von  Chuck Berry inspiriertes "Hail hail Rock'n'Roll, deliver me from the days of old"   entgegengesetzt, wobei die strengen Formvorschriften des Sonetts dem treibenden Beat der  Musik entgegenkommen und ihn  komplementieren. Auch "Mutter Courage" (Berthold Brecht)  verlor ihre Kinder im   Dreissigjährigen Krieg.

Der Text ihres Auftrittssongs inspirierte die   Schüler zu einer Fassung, die an die Musik aus Italo-Western erinnern soll. Trotz allen Einsatzes steht am  Schluss   häufig das Ende des Lebens und viele Kombattanten haben Schreckliches erlebt oder  sind  gescheitert.

Der Transfer von Brechts epischem Theater in ein anderes Genre kann - wie dieser  Unterrichtsversuch zeigte -  phantasieanregend wirken und zu kritischem Denken  auffordern. Das Ergebnis ist hier zu hören .


Multimediales Kunstprojekt in Klasse 8: Schüler produzieren Radiosendung zum Thema Doping (14. Juli 2009)

Zum Abschluss des Schuljahres 2008/09 verabschiedeten wir und mit einem Doping-Special in die Sommerferien. Die Moderatoren präsentierten zahlreiche Infos zur Geschichte des Dopings, den größten Skandalen und den neusten Tricks der Doping-Sünder.

Zudem haben Sie die Pinneberger Bürger in verschiedenen Umfragen gefragt, was sie vom Doping halten. Höhepunkt der Sendung war aber ein ausführliches Interview mit dem Doping-Experten Prof. Dr. Wilhelm Schänzer vom Institut für Biochemie der Deutschen Sporthochschule Köln,
 der alle Fragen der Schüler beantwortet. Produziert wurde die Sendung von Dennis Göller, Paul Bendfeldt, Florian Schreiber und Aaron Wruk aus der Klasse 8a der Johannes-Brahms-Schule im fächerübergreifenden Projektunterricht Deutsch/Kunst bei Lehrer Sebastian Marcks.

Ein halbes Jahr lang hatten die Achtklässler Zeit, um zu einem Thema ihrer Wahl ein eigenes Medienprodukt zu erstellen. Die meisten Mitschüler programmierten Internetseiten, Powerpointpräsentationen oder gestalteten Zeitschriftenmagazine. Aaron, Dennis, Florian und Paul jedoch entschieden sich als einzige Gruppe für eine Radiosendung, "weil wir das noch nie gemacht haben und immer schon einmal hinter dem Mikro stehen wollten.", so der 14jährige Aaron.

"Wir hätten niemals gedacht, dass so viel Arbeit hinter einer einzigen Sendestunde steckt. Aber es hat auch viel Spaß gemacht!". Das Ergebnis ihrer Arbeit könnt ihr euch hier  noch einmal anhören .


Gewinner des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs 2009 im Interview: Literatur-Special bei Radio Pinneberg (9. Juni 2009)

In einem klassenübergreifenden Projekt der Klassen 10e und 10c der Johannes-Brahms-Schule erarbeiteten die Schüler eine Sendung zum Thema Literatur. Für Themen wie „Woher kommt eigentlich die Bücherhalle?“ oder „Wo gibt es Buchmessen?“ wurde sorgfältig recherchiert und getextet.
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Zwei Schülerinnen bekamen den frischgebackenen Gewinner des Ingeborg-Bachmann-Literaturwettbewerbs Jens Petersen
--- für ein ausführliches Interview vors Mikro. Er ist Autor von „Die Haushälterin“ und war 1997 Abiturient der Pinneberger Johannes-Brahms-Schule. Eine Umfrage zum persönlichen Lieblingsbuch der  Schüler und Lehrer der JBS wurde in den großen Pausen gestartet und wir werden informiert über den Schriftsteller Karl Valentin. Nicht zuletzt arbeitete eine Gruppe über dem Thema „Weltliteratur“.


Die gesamte Sendung könnt ihr euch hier (bitte Link zur Audiodatei einfügen.  Dieses Projekt ist eines von vielen, die es aus dem Unterricht ins Programm von Radio Pinneberg schaffen.

Lehrer wie Schüler sind immer wieder stolz, wenn ein solches Produkt über den Äther geht.


Die gesamte Sendung könnt ihr euch hier noch einmal anhören .



Raumplanung und Stadtentwicklung: Erdkundeunterricht als Medienprojekt für Radio Pinneberg und TIDE TV (14. April 2009)

Klasse 11d

Nicht nur mit Buch und Arbeitsblättern hat sich die Klasse 11d der Johannes-Brahms-Schule dem Semesterthema „Raumplanung“ genähert: Die Schülerinnen und Schüler des neu eingerichteten Medienprofils gingen im Erdkundeunterricht bei Lehrerin Monika Gundlach mit MP3-Geräten und sogar mit einer Videokamera auf „die Pirsch“ und produzierten insgesamt drei Beiträge für ein „Erdkundespecial“ bei Radio Pinneberg.

Während sich eine der Gruppen mit dem Planungsstand der „Eggerstedtkaserne“, die vor einigen Jahren von der Bundeswehr geräumt wurde und seitdem leer steht, befasste, begleitete eine weitere Gruppe die Planung und Einweihung der Solaranlage, die der Verein JBSolar auf dem Dach der Schule betreibt. Eine dritte Gruppe drehte einen Film über die Planung und derzeitige Realisation der Hamburger Hafencity, der bei TIDE TV ausgestrahlt worden ist. Daraus wurde das Interview von René Schaar mit der Pressesprecherin des Projektes HafenCity für die Radiosendung verwendet.

Herausgekommen ist eine informative und unterhaltsame einstündige Sendung, die von René Schaar, Alexander Buttjes und Thamina Rastagar im April 2009 produziert wurde und die ihr euch HIER  noch einmal vollständig anhören könnt.

Die einzelnen Beiträge findet ihr hier zum Anhören und Downloaden:
Eggerstedtkaserne
JBSolar
HafenCity 

 


Fächerübergreifende Projektarbeit mit Fledermäusen: NOCTALIS-Hörspiel (27. Januar 2009)

Projektarbeit zielt auf das Entwickeln eigenständiger fachlicher und  organisatorischer Kompetenzen ab. Die Klasse 6b der Johannes-Brahms- Schule erfüllte mit dem Noctalis-Projekt die fachlichen Vorgaben, ein  Hörspiel zu verfassen, welches inhaltliche Kenntnisse über  Fledermäuse mit der Fähigkeit, eine spannende Geschichte als Hörspiel  zu erzählen, verbindet.

Hierbei gab es eine fächerübergreifende  Kooperation der Fachlehrer Deutsch und Biologie. In organisatorischer  Hinsicht waren die Schüler gefordert, die Kohärenz der arbeitsteilig  entwickelten Szenen zu gewährleisten und die Aufnahme möglichst  schnell und reibungslos zu gestalten.

Das fertige Hörspiel sowie ein  Interview mit dem verantwortlichen Lehrer Dr. Bernd Simon wurde am  27.01.09 im Programm von Radio Pinneberg ausgestrahlt; ihr könnt  beides hier  noch einmal anhören .

Special über Jugendkultur und Identitätsentwicklung (25.11., 2.12. und 13.1. 2008/09)

Ein dreistündiges Special zum Thema "Jugendkultur und Identitätsentwicklung" ist der erste Beitrag, den die Klasse 11d (Johannes-Brahms-Schule) mit Klassenlehrerin Christiane Seifert zum Programm von Radio Pinneberg beigesteuert hat. Die 11d ist die erste Klasse im Medienprofil, das die JBS zu Beginn des laufenden Schuljahres neu eingerichtet hat.

Das Thema der Sendung wurde in den vorhergehenden Wochen im fächerübergreifenden Unterricht umfassend vorbereitet: Grundlagen der Sozialwissenschaft und Theorien zur Identitätsentwickung standen in WiPo auf dem Stundenplan, der Deutschunterricht befasste sich mit jugendlichen Subkulturen und in Medienkunde wurden die journalistischen Voraussetzungen geschaffen.

An drei Projekttagen im November schwärmten die Schüler dann in Kleingruppen aus, um zu recherchieren sowie Interviews und Umfragen durchzuführen, zu schneiden, zu texten und die drei 60-minütigen Sendungen gemeinsam zu strukturieren. Unter anderem wurden die Hip-Hop-Szene und die Rock'n Roll-Szene vorgestellt und miteinander verglichen.

Politische Popsongs und ihre Wirkung wurden näher unter die Lupe genommen. Außerdem verglichen die Schüler die aktuelle Musik- und Jugendkultur mit der ihrer Eltern und Großeltern. Einen Schwerpunkt bildete die derzeit stark abgesagte Emo- Szene. Es folgten Umfragen unter Pinneberger Jugendlichen verschiedener Schulen, die sich zu ihrer Rolle in der Gesellschaft und ihren Zukunftsperspektiven äußern.

Highlight war jedoch ein Interview mit dem bekannten Sozialwissenschaftler Prof.Dr. Klaus Hurrelmann (Universität Bielefeld, Foto), der seit vielen Jahren in der Jugendforschung tätig ist und 2003 mit einem Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde. Es folgte ein Interview mit dem Pinneberger Bundestagsabgeordnete Ernst-Dieter Rossmann (CDU) zum Thema "Politische Bildung". Abschließend wurde Bürgermeisterin Kristin Alheit mit den Ergebnissen einer Umfrage unter Pinneberger Jugendlichen konfrontiert und bezog ausführlich Stellung dazu.

Alle Teile des Specials gibt es hier nochmal zu hören: Teil 1 , Teil 2 , Teil 3 , Teil 4, Teil5, Teil6



Klassenfahrt im Radio: 5a berichtet von der Reise nach Tönning 26. August 2008

"Klassenfahrtszeitungen macht jeder. Warum nicht mal eine Radiosendung über die Klassenfahrt machen", dachten sich die Klassenlehrer Susanne Godbersen und Bernd Treumann und sorgten damit für eine weiter Premiere bei Radio Pinneberg. Schon während der Klassenfahrt nach Tönning waren die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5a der Johannes-Brahms-Schule fleißig und haben interessante Reiseberichte geschrieben.

Unterstützt wurden sie dabei von ihren Lehrern. Mithilfe von Radio-Pinneberg- Moderation Schülermedienlotse René Schaar haben die Schüler anschließend ihre Texte fit fürs Radio gemacht, um dann on air zu gehen. Neben ihren Berichten von der Klassenfahrt ist ein selbstgeschriebener Song der 10- bis 11-jährigen Schüler das Highlight der Sendung, die ihr hier anhören könnt. Weitere Informationen findet ihr auch unter http://www.klassenfahrten-magazin.de/ Das Klassenfahrts-Special der 5a ist damit die erste Sendung, die ohne Hilfe Erwachsener vollständig in Schülereigenregie entstanden ist. René Schaar ist einer von sechs Schülermedienlotsen, die in den vergangenen 12 Monaten von Radio- Pinneberg-Projektleiter Sebastian Marcks ausgebildet worden sind. Neben einer hörfunkjournalistischen Ausbildung haben sie auch intensiven Unterricht in Medienpädagogik erhalten.

Das Konzept für die 80stündige Ausbildung hat der Offene Kanal Schleswig-Holstein (OKSH) entwickelt. Wenn auch Sie an Ihrer Schule Schülermedienlotsen ausbilden wollen, unterstützt der OKSH Sie dabei gern. Weitere Infos finden Sie unter www.oksh.de.


Erdkundeunterricht einmal ganz anders: Mit dem Mikro durch die Hafencity (2./7. September 2008) Es ist das Vorzeigeprojekt der Hansestadt: Hamburgs neue Hafencity lockt potente Investoren, aber auch zahlreiche Touristen und mittlerweile auch Stadtplaner aus anderen Ländern an. Auch Schüler der Johannes-Brahms-Schule besuchten im Rahmen des Erdkundeunterrichts den neuen Stadtteil.

Doch anderes als bei anderen Schülerexkursionen gingen die Elftklässler mit dem Mikrofon durch die neuen Straßen und Plätze und fingen Originaltöne für Radio Pinneberg ein. Vorausgegangen war der Hafencity-Exkursion eine intensive Vorbereitung im Erdkundeunterricht:

In Arbeitsgruppen widmeten sich die Schüler verschiedenen Schwerpunkten. Dazu erarbeiten sie sowohl einen einführenden Text als auch Fragen, die sie im Rahmen eines Interwievs Mitarbeitern des Hafencity-Informationszentrums, des Kesselhauses, stellten.

Und so fragten die Schüler kritisch nach: „Können sich auch Familien die hohen Mieten in der Hafencity leisten?“, oder: „Kann der Planungszeitrahmen für die Hafencity auch eingehalten werden?“

Resultat waren zwei 60-minütige Sendungen. Teil 1 hört ihr hier und Teil 2 hier.


 

 

 




Goethes "Zauberlehrling" als Hörballade (Januar/Februar 2008)

Generationen von Schülern in Deutschland haben sich schon mit Goethes berühmter Ballade "Der Zauberlehrling" auseinandergesetzt - meist mit dem Schwerpunkt auf staubtrockener Analyse von Reimschema und Metrum und entsprechend wenig Begeisterung.

Einen ganz anderen Zugang zum Text wählte die Klasse 7a der Johannes-Brahms-Schule: Nachdem im gemeinsamen Unterricht die Grundlagen des Inhalts erschlossen und gesichert worden waren, erarbeiteten sich die Schüler die tiefere Bedeutung in Kleingruppen mittels einer produktiv- handlungsorientierte Interpretationsmethode.

Sie teilten die Sprechrollen unter sich auf und überlegten ganz genau, welche Textstelle mit welcher Betonung und in welchem Tonfall gesprochen werden soll und präparierten ihren Text mit entsprechenden Notizen und Zeichen. Einige Gruppen setzten zudem auch Geräuschen, Musik und Soundeffekte ein.

Die Schüler konnten dabei auf die gesamte Infrastruktur von Radio Pinneberg zurückgreifen. In ihren Arbeitsprozessberichten bestätigten alle, dass sie sich deutlich intensiver und erfolgreicher mit dem Text auseinandergesetzt hatten als bei anderen Unterrichtsmethoden.

Die insgesamt sieben Ergebnisse wurden im Januar und Februar 2008 als wöchentliche Serie im Programm von Radio Pinneberg ausgestrahlt. Die Version von Pascal Delor, Timo Terheye, Karol Wittstock und Maik Zickermann hört ihr hier anhören.

Alle weiteren Ergebnisse findet ihr, wenn ihr bei den Downloads den Suchbegriff "Zauberlehrling" eingebt.

 


Emilia Galotti als Studiogast bei Radio Pinneberg (17. Juli 2007) "Emilia Galotti" von Gotthold Ephraim Lessing gilt seit Jahrzehnte als Pflichtlektüre im Deutschunterricht der Oberstufe.



Einen völlig neuen Zugang wählte jedoch die Klasse 11b der Johannes-Brahms-Schule: Grundlage war zunächst eine analytische Erschließung des Inhalts und eine ausführlichen Beschäftigung mit der Zeit der Aufklärung.

Darauf aufbauend konzentrierten sich die Schüler in Arbeitsgruppen auf jeweils einen der Protagonisten und erstellten eine schriftliche Charakterisierung.

Ein Mitglied jeder Gruppe schlüpfte anschließend in die Rolle dieses Charakters und vertiefte die individuelle Auseinandersetzung mit dieser Rolle, um sich auf einen Live-Auftritt in der Sendung vorzubereiten. Die anderen Schüler fungierten währenddessen als Reporter bzw. Moderatoren und bereiteten Fragen für ein Interview mit der Dramenfigur vor.

Besonders bemerkenswert war dabei, dass Interviewer und Dramenfiguren sich in getrennten Räumen auf das Interview vorbereiteten, so dass die Studiogäste die Fragen vorher nicht kannten und dem Überraschungsmoment und der Spontaneität der Schüler eine große Bedeutung zukam, was zu äußert interessanten und ertragreichen Ergebnissen führte.

Nach drei Wochen Vorbereitung im Unterricht wurde das Emilia-Galotti-Special am 17. Juli 2007 bei uns ausgestrahlt.

Hier könnt ihr die Sendung anhören.


Hörspielproduktion in Klasse 8 (Mai 2007)

Die bekannte Kurzgeschichte "Die Probe" von Herbert Malecha stand zum Ende des Schuljahres 2006/07 in der 8d auf dem Stundenplan. Unter der Leitung von Deutschlehrerin Hannah Schäfer wurde der Text zunächst gemeinsam gelesen und der Inhalt besprochen.

Anschließend bildeten die Schüler sechs Kleingruppen und schrieben die Kurzgeschichte zu einem Hörspielskript um. Beim Einsatz von Geräuschen, Musik und Effekten konnten sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die Produktion des Hörspiels erfolgte dann teilweise im Unterricht, teilweise zu Hause.

Den Wettbewerb um den Titel "bestes Hörspiel" gewannen Simon Schalumov, Nico Stoye und Thilo Voß. Ihre Version von "Die Probe" wurde am 19.06.2007 bei Radio Pinneberg ausgestrahlt.

Hier könnt ihr euch den Mitschnitt anhören.

 

© @ ms|mediendienst

 

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